Warm durch den Winter

Auch das langsam zu Ende gehende Jahr war wieder für viele Anlass, mit dem Bau der eigenen vier Wände zu beginnen. Immer mehr Deutsche gehen übrigens dazu über, die Arbeiten an dem Eigenheim selbst zu übernehmen. Nur noch komplizierte oder aufwändige Arbeiten werden von Baufirmen übernommen. Doch so schnell wie das neue Jahr gekommen ist, geht es auch wieder dem Ende zu. Die kalte Jahreszeit hält Einzug und beschert die ersten frostigen Nächte. Der Hausbauer ist hoffentlich schon mit dem Grundgerüst fertig, und sollte sich vor dem Winterbeginn um die richtige Isolation und Dämmung kümmern.

Foto: Pixabay.com

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Die Dämmung
Eine gute Dämmung trägt nicht nur zu niedrigeren Heiz- und Stromkosten bei, sie sorgt auch für die gewisse Behaglichkeit. Sie ist also für ein gutes Wohnklima zuständig.
Wärmeisolierung ist zunächst erst einmal eine kostenintensive Maßnahme. Diese rechnet sich aus langfristiger Sicht aber in jedem Fall, da die Ausgaben für Energie gesenkt werden.
Übrigens empfiehlt sich eine nachträgliche Dämmung auch während Sanierungsmaßnahmen.
Eine kostengünstige und trotzdem effektive Maßnahme, bietet die Isolierung der Kellerdecke, sowie des Dachgeschosses. War hier noch keine Dämmung vorhanden, können so bis zu 10 Prozent der Heizkosten eingespart werden.

Wo wird gedämmt?
Um gut ein Drittel aller Wärmeverluste vermeiden zu können, muss die Fassade gedämmt werden. Meist wird hier das noch halbwegs preisgünstige Wärmedämmverbundsystem angewendet. Diese Isolation besteht aus mehreren Schichten und kann direkt auf die Fassade aufgebracht werden. Alternativen zu diesem System wäre die Kerndämmung zwischen zwei Mauern, sowie die hinterlüftete Vorhangfassade.
Das Dach sollte mit der etwas teureren Aufsparrdämmung isoliert werden. Dies empfiehlt sich aber nur bei einem Neubau, da diese im Aufbau komplizierter ist.
Die Dämmungsarten Zwischensparren- und Untersparrendämmung hingegen finden auch bei Sanierungsmaßnahmen Anwendung. Die letzteren beiden Arten sind auch für Heimwerker besser geeignet.

Vielfältige Materialien
Durch das umweltbewusstere Denken, hat es auch einen Umschwung bei den Materialien der Dämmstoffe gegeben. Lag der Standard früher noch bei fossilen Materialien wie Polysterol, wird nun zunehmen auf mineralische und ökologische Dämmstoffe zurück gegriffen. Erworben oder eingesehen können solche Baustoffe übrigens hier. Geboten werden alle modernen Materialien sowie wichtige Anwendungstipps.
Die Dämmstoffe selbst unterscheiden sich in ihren Eigenschaften wohl kaum. Allerdings lässt sich jedes Material anders verarbeiten. Je nach Einsatzgebiet sollte also ein dazu passender Stoff gewählt werden. Wird ein Dach gedämmt, so eignen sich hierfür Dämmmatten grundsätzlich am besten, da diese zugeschnitten werden können.
Andere Dämmmaterialien hingegen werden zum Beispiel in eine Verschlag eingeblasen. Beides sollte für einen Heimwerker leicht zu bewerkstelligen sein.

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