Venanstaltungen im Ruhrgebiet

Karneval ist wieder mal „geschafft“! Nun kann es mit zahlreichen Live-Konzerten am Wochenende in im Ruhrgebiet, weitergehen. Es ist wieder die Schließung einer Live-Location in Dortmund zu beklagen, und das gerade in Dortmund, die Stadt die sich immer als die heimliche Musikstadt des Ruhrgebiets rühmt.

Die Lokalität „Die Burg“, ein Lokal in dem der „Metal“ eine Heimat gefunden hatte, wird am 23.3. zum letzten Mal die Türe öffnen. Obwohl das Ruhrgebiet eine Hochburg des Metals darstellt, gibt es in Dortmund keine einzige Lokalität wo Metal-Musik live angeboten wird. Hunderte von Bands aus diesem Genre haben kaum Möglichkeiten den Proberaum zu verlassen und sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Um Metal live zu erleben muss man schon nach Bochum, Essen oder Oberhausen fahren.

Für andere Musikstile bietet Dortmund jedoch ein sehr interessantes Programm.

15. Februar 2013 Just Pink – Musiktheater Piano, Dortmund

JUST PiNK – Europas größte und erfolgreichste PINK Tribute Show.

Eine der aufwändigsten und professionellsten Tribute-Show Produktionen in Europa und die weltweit einzige ihrer Art mit Unterstützung durch das Original! JUST PINK haben sich im ersten Jahr ihres Bestehens in die erste Liga der angesagten Tribute Shows katapultiert. Ihr Erfolgsrezept: Das komplette Hit-Programm („So What“, „Raise Your Glass“, „Just Like A Pill“, „Get The Party Started“ uvm.), authentische Kostüme und Requisiten.

 Dieses perfekte Show-Konzept erfüllt alle Erwartungen und erfreut sich sogar mehrfacher Ehrung von prominentester Stelle: Zum einjährigen Geburtstag flogen extra zwei Originalmitglieder von PINK’s Band – Drummer Mark Schulman und Bassistin Eva Gardner – ein, um einen kompletten Auftritt gemeinsam mit jener Formation zu spielen, die mit ihrem Programm hierzulande bereits Clubs wie Konzerthallen füllt und regelmäßig als Festival-Headliner gebucht wird. Außerdem haben JUST PINK den Soundtrack zum offiziellen PINK Hörbuch „2 Gesichter“ beigesteuert.

 Die US-Sängerin sowie deren Management waren von der Qualität der deutschen Band so angetan, dass diese zum Abschluss ihrer Welttournee im Juli 2010 sogar Originalteile der Kulisse in Empfang nehmen durften, um damit das eigene Bühnenbild zu vervollständigen. Bei der Perfektionierung des originalgetreuen Sounds hingegen standen PINK’s Musical Director und ihre Mitmusiker mit wertvollen Tipps und Tricks zur Seite.

Sängerin Vanessa Henning beweist ebenfalls, dass sie der erfolgreichen Powerfrau aus den Staaten in fast nichts nachsteht. Mit außergewöhnlicher Stimmqualität, Ausstrahlung und Bühnenpräsenz verkörpert die Finalistin des TV TOTAL Contests SSDSGPS wie keine andere die Aura der mehrfachen Grammy-Preisträgerin.

Die hochkarätige Band- Besetzung besteht ausschließlich aus erfahrenen Musikern, die u.a. mit Künstlern wie Farin Urlaub, Stefanie Heinzmann, Bosse, Elton John, Söhne Mannheims, Toto oder Grace Jones auf der Bühne stehen. Das rundum stimmige Gesamtpaket von JUST PiNK kann folglich nur eine Aufschrift tragen: „100% PINK!“

15. Februar 2013 Sechsmal Sax (Florian Walter – Saxophone, Bassklarinette; Felix Fritzsche – Saxes; Christoph Collenberg – Saxophone; Sandra Richard – Saxophone; Joachim Wirmer – Saxophone; Christoph Berndt – Saxophone) – Blackbox, Münster

Sechsmal Sax – fünf Männer und eine Frau bedienen von fettem Bass auf Sohle zehn bis zum stratosphären Sopran vibrations on reeds an konischen Metallröhren. Ruhrgebiet trifft Münsterland – Duisburg, Essen, Münster ist die regionale Triangel, und alles was dazwischen liegt; die Kompositionen und Arrangements stammen aus ganz unterschiedlichen Hirnlandschaften der Sechs. Es gibt seriell anmutend geklöppelten „Schwarzfunk“ neben sentimentaler Begierde „Dein Angesicht“ zu besingen, oder über einen „Regentag“ zu lamentieren.

Da wird ganz ordentlich Ton zu Ton gefügt, schließlich hat man auf der Universität gelernt, und im nächsten Ohrenblick tüchtig rumgebratzt, immerhin gibt es Geschichten zu erzählen, die sich nicht nach Plänen richten, sounds, die erst entstehen, wenn ausgefuchstes comping und schmusige Häschenklänge sich in die Nacht verabschiedet haben.

Florian Walter, Felix Fritzsche, Christoph Collenberg, Sandra Richard, Joachim Wirmer Christoph Berndt summieren ihre ganz unterschiedlichen LebensMusikalischen Schienenstränge mit Adolphé Sax´schen Erfindungen zu einem Klangkörperdrehkreuz aus und in alle Himmelsrichtungen komponierter improvisierter Musik.

16. Februar 2013 Kris Pohlmann Band – Blue Notez Club, Dortmund

Die Band wurde im Jahre 2005 vom gebürtigen Engländer Kris Pohlmann (Gesang, Gitarre, Text und Komposition) gegründet. Sie etablierten sich als dynamische Live Künstler – u.a. auch als Support für Eric Gales und Nine Below Zero. Mit über 40 Konzerten jedes Jahr – quer durch Deutschland und die Niederlande – gehört die Band zur einer der aktivsten der Szene und ist für ihre kraftvollen und unterhaltsamen Auftritte bekannt. Neben Kris Pohlmann besteht das Trio noch aus zwei weiteren Bandmitgliedern, dem Amerikaner Warren Richardson (Bass) und Elmar Stolley (Schlagzeug).

Kris wurde am 16. Mai 1977 in der Nähe von London/England als Sohn eines deutschen Vaters und einer englischen Mutter geboren. Obwohl Musik eine wichtige Rolle im jungen Leben von Kris spielte, war es die Rock-Legende Status Quo, die bei Kris im Alter von 13 Jahren die Leidenschaft zur Musik auslöste. Zu Weihnachten 1992 bekam er eine schwar ze Fender Squire Telecaster und einen Marshall Park Verstärker. „Ich versuchte sofort die Musik von Dire Straits, Eric Clapton, ZZ Top und Status Quo zu lernen, aber nach einer Weile dachte ich, dass es besser wäre mir einen Gitarrenlehrer zu besorgen – aus Liebe zur Familie!“

„Mein Gitarrenlehrer hat mir dann den Blues beigebracht und ich war besessen von der Musik“. Kris tauchte immer tiefer in die Blueswelt ein. Er kaufte Blues-CDs, las Bücher und lernte die Songs. „Ich habe einmal ein Interview mit Eric Clapton gelesen, in dem sagte er, dass jeder Bluesmusiker seine Hausaufgaben machen sollte. Man müsse wissen wer die Musik erfunden hat und wo die Musiker von heute ihre Einflüsse herhaben – und genau das machte ich“.

Obwohl Blues mit Eric Clapton, Rory Gallagher, Buddy Guy, Freddie King, Gary Moore und SRV seine „Heimat“ ist, gehören zu Kris’ Vorbildern auch Bands wie Dire Straits, Free, Status Quo und ZZ Zop. Ebenso gehören aber auch Popbands wie John Mayer, Matchbox Twenty und Train zu seinen Lieblingsgruppen.

Kris nahm Ende 2003 an einem amerikanischen Blues-Wettbewerb in Kalifornien teil. Blues Idol wurde gegründet um Nachwuchsmusiker zu finden. Die 10 Gewinner nahmen anschließend eine CD auf, die damals in den USA verkauft wurde. Kris schaffte es durch die vielen Vorrunden und kam bis ins Finale.

Von hieran war er fest entschlossen endlich eine eigene Band zu gründen. Die Suche nach Musikern startete und schien äußerst schwierig. Es dauerte fast ein Jahr bevor Kris die richtigen Musiker für seine Band gefunden hatte. Durch Mundpropaganda und Anzeigen lernte er Daniel Häker, einen Profischlagzeuger aus Wuppertal und wenig später auch Warren Richardson, einen Bassisten aus den USA (in Düsseldorf lebend) kennen.

Bei der ersten Probe im Mai 2005 in Solingen war ein zusätzlicher Gitarrist dabei. Allerdings entschied sich Kris für ein klassisches Blues/Rock Power Trio und so wurde die KPB Besetzung festgelegt: Kris – Warren – Daniel.

Die erste Entscheidung, die KPB als neu geformte Band traf war eine Demo-CD aufzunehmen, um damit Konzerte zu akquirieren und die Band voranzutreiben. Kris verbrachte den Rest des Jahres 2005 damit Songs zu schreiben. Im Dezember 2005 ging KPB dann in ein Aufnahmestudio in Ratingen, um an nur einem Wochenende alle Songs für die CD einzuspielen! Als die Band die Aufnahmen hörte waren sie alle so begeistert vom Ergebnis, dass sie sich schnell entschieden diese CD zu veröffentlichen. Ein Jahr später wurde die CD „Heavy Pain“ mit ausschließlich eigenen Kompositionen (geschrieben von Kris) veröffentlicht. Die CD wurde von Journalisten und Musikkennern hoch gelobt und Songs wie „Heavy Pain“, „Movin’ Down The Line “ und „Livin’ With The Blues“ wurden auf diversen Radiosendern in Deutschland und in den USA gesendet.

Nachdem die Band für den Deutschen Rock Pop Preis nominiert wurde, erhielt KPB im Dezember 2006 die Einladung zur Preisverleihung nach Duisburg. Der Wettbewerb, organisiert vom Deutschen Rock Pop Verein und dem Musiker Magazin, ist der älteste und größte seiner Art und wurde gegründet, um unabhängigen Künstlern ohne Plattenvertrag zu fördern und eine Plattform zu bieten. KPB gewann den Preis als „Beste Rhythm Blues Band 2006“, ein unglaublicher Erfolg, insbesondere weil es die Band zu der Zeit erst seit einem Jahr bestand und nur wenige Auftritte gegeben hatte.

Der Preis war ein „Türöffner“ für die Band und ermöglichte KPB viele Auftrittsmöglichkeiten. 2007 gab die Band eigene Konzerte quer durch Deutschland und spielte als Support für u.a. Eric Gales und Nine Below Zero. Schon bald war KPB als dynamische Blues-Rock Band bekannt. Seit 2008 hat die Band einen neuen Schlagzeuger, Elmar Stolley gebürtig aus Düsseldorf. In dieser Besetzung sind sie seitdem in Deutschland und anderweitig in Europa in Sachen Blues- und Blues-Rock unterwegs.

16. Februar 2013 Carolyne Mas – Musiktheater Piano, Dortmund

Carolyne Mas wurde im Oktober 1955 in New York geboren. Sie ist eine US-amerikanische Jazz-, Rock und Bluesmusikerin. Sie produziert, komponiert, singt und spielt Gitarre und Piano.Sie ist die Tochter von Livia und Joseph Mas. Ihre Mutter war eine ehemalige „Miss Puerto Rico“ und Medizinstudentin, ihr Vater – anfangs Sänger bei der New York City Opera Company. Er wurde als Erfinder eines Batterieaufladegerätes bekannt.

Nach Touren durch zahlreiche Clubs, wie dem New Yorker CBGB und Pubs im Greenwich Village, hatte Carolyne Mas in den 1980er-Jahren einen Hit mit dem circa 15- bis 20-minütigen (je nach Spiellaune ihrer Band) Titel ‚Sittin’ In The Dark‘. In den USA ist die Musikerin eher unbekannt, dafür in Kanada und Europa umso populärer. Ihre energiegeladenen Liveshows wurden von den Fans gut aufgenommen. Zu Mas’ Musikern gehörten unter anderem Ivan Elias (Bass), Bobby Chouinard (drums) und Charlie Giordano (keyboards).

Zu Carolyne Mas’ bester Liveplatte, die in blanko LP-Hülle mit aufgeklebtem Amateurcover wie ein Bootleg aussah, fiel den Werbefachleuten ihrer Firma hierzu als Titel nur Mas Hysteria ein, also Massenhysterie und somit auch ein Massenerfolg für Mas. Carolyne Mas ist ganz in der Tradition ihrer Musikerkolleginnen Chrissie Hynde von den Preternders oder Patti Smith anzusiedeln. Im Rahmen ihrer Europatournee macht sie auch im Piano in Dortmund Halt!

16. Februar 2013 Hot’N’Nasty – Das Greif, Lünen

Hot`n´Nasty existiert bereits seit Beginn der 90er Jahre und gehört mittlerweile zur ersten Liga der deutschen Blues- und Rockszene. Die Band wurde Ende 2009 mit dem deutschen Rock- und Pop-Preis in den Kategorien „Bestes Rhythm Blues Album“ (1.Platz), „Beste Rhythm Blues Band“ (2.Platz) und „Bester Rhythm Blues Sänger“ (3.Platz) ausgezeichnet.

Die Qualität und die Power der Band sorgten zudem dafür, dass internationale namhafte Rockgrößen wie z.B. Wishbone Ash, Dr. Feelgood, Walter Trout, Ana Popovic und Chris Farlowe auf Hot`n´Nasty aufmerksam wurden und die Band immer wieder als Support-Act verpflichteten. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sowie diverse TV-Specials brachten der Band eine große Fangemeinde ein. Im Ruhrgebiet, aus dem die Musiker stammen, genießt die Band bereits Kultstatus.

Jüngst erhielt die Band promin ente Unterstützung durch den Colosseum Gitarristen Clem Clempson, der den Song „Hot’n’Nasty“ mit ihnen performte. Clempson hatte den Titel mit Steve Marriott für die legendäre Band Humble Pie komponiert und war so angetan von der Darbietung, dass er grünes Licht für die Veröffentlichung des Songs auf der neuen CD der Band mit Namen ‘BOOST’ gab.

Zuletzt wurde auch Rockpalast-Erfinder Peter Rüchel aufmerksam und zeigte sich nach einem Live-Auftritt der Band so angetan, dass er seitdem immer wieder gerne Konzerte der Band besucht. Zu der neuen CD sagt er: „Wer Hot ‘n’ Nasty live erlebt hat, wird meinen Wunsch teilen: Diese Band möchte man bei sich zu Hause haben.“ Die CD ‘BOOST’, sollte sich jeder Musikfan „unbedingt anhören!“

16. Februar 2013 Staub (Serge Corteyn (g, electronics, lapsteel), Jan Klare (sax), Martin Thissen (dr, glockenspiel)) – Hot Jazz Club, Münster

Galvanisierter und vulkanisierter Echoplex-Kammerjazz mit einer gehörigen Portion imitierender Explosionen in ihrer protuberanten Athmosphäre. Das beschreibt ziemlich genau was die Herren Corteyn, Klare und Thissen auf Ihren Instrumenten zaubern. Da bleiben keine Fragen offen. Improvisiteure aus dem Ruhrgebiet treffen Ihresgleichen aus dem Münsterland. Eine kontrastreiche Zusammenstellung.

17. Februar 2013 Rudy Rotta – Musiktheater Piano, Dortmund

Einer der besten Blues-Rock-Gitarristen Europas. – Rudy Rotta ist ein Name den man so schnell nicht mehr vergisst wenn man ihn live erlebt hat. Der gebürtige Italiener hat den Blues nicht nur im Blut, er hat in auch ganz tief in seiner Seele. Nach dem Durchbruch in seinem Heimatland stürmt Rudy Rotta nun wie ein Tornado durch Europa und hinterlässt in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, England, Irland und der Schweiz ein begeistertes Publikum.

Der Ruf seiner Killergitarre hat in der Zwischenzeit auch die Fans in Amerika erreicht und seither tourt er regelmäßig durch das Herzen des Blueslandes. Seine Musik ist der Beweis seines herausragenden Talentes als Sänger, Gitarrist und Komponist. Er kombiniert seinen modernen Stil subtil mit Blueswurzeln und rockig souligem Funk. Rudy Rotta gehört zu den absoluten Top Acts der europäischen Blueskünstler. Er war in Europa eine Sensation bevor er üb er den Atlantik hinweg schwappte und die amerikanische Bluesszene einnahm.

Der Norditaliener hat sich als Bluesmusiker in den USA eine respektable Reputation erspielt und ist dort fast ebenso bekannt wie in seiner Heimat sowie Westeuropa. Mittlerweile wird er von der europäischen und amerikanischen Fachpresse als einer der besten Bluesmusiker weltweit gefeiert.

Die großen Blueser B.B. King, Luther Allison, Taj Mahal, Peter Green, John Mayall, die Allman Brothers, Fabulous Thundebirds, Double Trouble, Valerie Wellington, Carey Bell, Roomful of Blues, Clarence Gatemouth Brown, Maria Muldaur and Joe Louis Walker… säumen seinen musikalischen Werdegang und bezeugen die allseits anerkannte Klasse als Musiker.

In den vergangenen Jahren hat er an den wichtigsten Bluesfestivals beidseits des Atlantiks und mit Weltklassemusikern gespielt. An der ‘Ultimate Rhythm Blues Cruise’ trat er mit Allison, Buckwheat Zydeco , Marcia Ball und John Mayall auf. Auf Einladung des Kansas City Blues Festival trat er mit Al Green, Taj Mahal und Brian Setzer vor 20’000 begeisterten Fans auf. Kurz darauf flog er wieder nach Kansas City um im Grand Emporium ein Live-Album aufzunehmen. Im Anschluß an dieses Konzert wurde Rudy Rotta als der ‚beste europäische Bluesband’ gefeiert.

Rudy Rotta hat bereits jetzt der Bluesgeschichte seinen Stempel aufgedrückt. 1998 wurde er erneut zur Blues Cruise eingeladen und spielte mit Taj Mahal, den Fabulous Thunderbirds, Son Seals, Duke Robillard, John Hammond und Marcia Ball. Als Gast von John Mayall spielte er im Sommer 1998 am “Delta Blues Festival”, am “Nave Blues” und in Boston’s “House of Blues”.

In den letzten Jahren tritt Rudy Rotta regelmässig in Europa auf, hat für BBC und die legendäre Londoner Radiostation “Jazz FM” eine Show aufgen ommen. Sein Auftritt am „Great British RB Festival” in Colne begeisterte und im Jahr 2000 und 2001 hat er zusammen mit dem mythischen Hammondspieler Brian Auger mehrere Tourneen unternommen. Im Jahr 2001 spielte er auch mit Robben Ford und im Juli des selben Jahres holte ihn B.B. King in Montreux auf die Bühne. Die in 2003 erschienene CD ‚The Beatles in Blues’ ist ein großer Erfolg sowohl beim Publikum als auch für die Kritiker. Im selben Jahr spielt Rudy beim berühmten 1. Mai- Festival in Rom vor 800.000 Zuschauern.

Gemeinsam mit Brian Auger, John Mayall, Robben Ford und Peter Green nahm er im Jahr 2004 eine Benefiz-CD zugunsten benachteiligter Kinder auf. 2006 nimmt er zum fünften Mal am Montreux-Festival teil und am ‚Mississippi- Boat feiert B.B. King’ gemeinsam mit B.B. King persönlich. Schließlich bekommt Rudy Rotta die Ehre, in den Olymp der weltbesten Gitarristen einzugehen mit dem Bau der ersten ‚Rudy Rotta Stratocaster‘ durch Fender Europe.

Es folgte eine zweite Rudy Rotta Signatur-Ausgabe, übergeben durch den italienischen Fender-Vertrieb an der DISMA Musik-Messe von Rimini. Mit “Blue Inside” wurde nun das vierzehnte Album RUDY ROTTAs veröffentlicht und es klingt fast so, als sei es für den US-Markt aufgenommen worden.

Auf ‚Blue Inside’ hört man Hardrock, RB, Jazz, Southern Rock, Slow Blues, Soul und Funk – kaum zu glauben, dass hier ein Italiener am Werk ist. Das herausragende Songmaterial wurde von Rotta persönlich auf internationalen Standard produziert und es ist nicht ein Song zu finden, an dem es irgendetwas zu kritisieren gäbe.

17. Februar 2013 Purple Schulz Schrader – Steinhof, Duisburg

Wir erinnern uns: 1984 erschüttert ein Schrei („Ich will raus!”) ganz Deutschland und katapultiert Purple Schulz mit seinem Hit „Sehnsucht” in die Top Five der Media ControlCharts. Obendrein erhält er dafür die „Goldene Europa” 1985, den Vorläufer des heutigen„ECHO”.

Mit dem darauf folgenden Album „Verliebte Jungs”, der gleichnamigen Single sowie „Kleine Seen” und „Nur mit dir” macht er sich in den Radiostationen und Fernsehanstalten zum Dauergast und kassiert dafür zwei goldene Schallplatten. Seine Singles gehören auch in den Jahren danach zu den meistgespielten deutschsprachigen Liedern im Rundfunk, bringen ihn auf seinen Tourneen bis nach Italien, Österreich, in die Schweiz und durch die damalige DDR.

Nach insgesamt zehn Longplayern jedoch schwört Schulz dem gewohnten Rhythmu s von Album und anschließender Tour ab und konzentriert sich voll und ganz auf seine Liveshows mit seiner Band und seinem Akustikprogramm. Er schreibt u.a. die Musik für zwei Kindermusicals, arbeitet in zahlreichen Projekten mit anderen Künstlern wie z.B. Stoppok, Ulla Meinecke, Pe Werner, Maurenbrecher und Tommy Engel, spielt mit Heinz-Rudolf Kunze über 150 Shows mit „Gemeinsame Sache” und macht Kabarett mit dem Ensemble der Kölner Stunksitzung.

„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.”Dieses Zitat des argentinischen Therapeuten und Autors Jorge Bucay findet sich auf der ersten Seite im Booklet des im Herbst 2012 erschienenen neuen Purple Schulz-Albums SO UND NICHT ANDERS.

Und es ist nicht nur das Motto dieses mit 14 Geschichten für Erwachsene prall gefüllten neuen Longplayers, sondern auch das Leitmotiv seiner Akustikkonzerte, mit denen Schulz 2013 wieder auf die B uuml;hne geht. Und dort entpuppt sich der Kölner Songschreiber und Pianist als ein großartiger Geschichtenerzähler, der sein Publikum mit nimmt auf eine Achterbahn der Gefühle. Ob bissig-böse, ironisch oder einfühlsam und zutiefst berührend- immer gelingt es ihm, mit seinen tiefgründigen Texten und der eindringlichen Interpretation, seine Zuhörer auf eine Reise mitzunehmen, an deren Ende mancher bei sich selber ankommt.

Dass dabei dank seines komödiantischen Talents auch gelacht werden darf, versteht sich bei einer rheinischen Frohnatur wie Purple Schulz von selbst. Dafür sorgt nicht zuletzt auch sein neuer Gitarrist Schrader mit seiner mitreißenden Spielfreude und Virtuosität. Neben vielen Songs des neuen Albums werden aber auch die Hits der vergangenen Jahrzehnte nicht ausgelassen. Purple Schulz 2012 macht weder Kompromisse, noch Fließbandware. Er macht das, was er am besten kann: Popmus ik für Erwachsene, mit Themen, die diese Generation beschäftigen. Zum 40-jährigen Bühnenjubiläum, 30 Jahre nach „Sehnsucht” und 15Jahre nach seinem letzten Studioalbum macht Purple Schulz mit Schrader wieder sein Ding. SO UND NICHT ANDERS.

18. Februar 2013 Werner Lämmerhirt – Maschinchen Buntes, Witten

Werner Lämmerhirt – ein Gitarrist, Komponist und Sänger der Extraklasse! Was ist nicht alles, seitdem er Ende der 60`ger Jahre die musikalischen Bretter dieser Welt betrat, über ihn geschrieben worden: Er sei eine Legende, ein Gitarrenguru, gar eine Folk-Ikone, die ganze Gitarrengenerationen beeinflusste, eine ehrliche Haut, sowie „Tausendsassa“ auf der Gitarre. Werner Lämmerhirt als Musiker und Gitarristen selbst den Nichteingeweihten vorzustellen, hieße sicherlich „Eulen nach Athen” zu tragen.

Über seine, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte und anerkannte Kompetenz als Gitarrist, gibt es eigentlich kein Wort mehr zu verlieren. Das bislang über ihn Erwähnte ist durchaus zutreffend, doch für Werner kein Grund, sich auf seinen ehrlich erarbeiteten Lorbeeren auszuruhen. Durch seine Umtriebigkeit, seinen enormen Fleiß und seiner außergewöhnlichen Kreativität ist er ständig damit beschäftigt, sich im Interesse seines von ihm geschätzten Publikums weiter zu entwickeln und sich als kompletter Musiker zu präsentieren.

Nach über 40 Jahren musikalischen Schaffens singt Werner nun seit geraumer Zeit eigene deutsche Texte, ohne natürlich sein hinlänglich bekanntes Terrain zu verlassen. Er groovt, rockt, jazzt, swingt in altgewohnter Manier – wenn nicht gar ausgefeilter. Allzu verständlich hier sein Zitat: “Ab und zu muss mal was Neues her, alte Klamotten hat keiner gerne so lange im Schrank“.

Sein Mut wurde belohnt, denn es sind gerade diese deutschen Texte und seine lockere Bühnenpräsenz, durch die er viel Zuspruch erhält und neue Freunde findet. U.a. führende Platzierungen in Liedermacherbestenlisten im Rundfunk und die Verleihung des Ravensburger Kleinkunstpreises 1998. Nahezu ein Phänomen ist die Anzahl von mehreren hunderttausend verkaufter Schallplatten/ CDs, ohne wirklich spektakuläre medienträchtige Einsätze.

Nicht unerwähnt sei allerdings sein Auftritt im Rockpalast, der ihm eine eigene Sendung widmete, welches nur wenigen Solomusikern seines Genres vorbehalten war. Für Freunde der akustischen Gitarrenmusik ist Werner Lämmerhirt ein absolutes Muss. Er gönnt es sich – gönnen Sie es sich auch!

21. Februar 2013 Chris Kramer Friends – Rohrmeisterei, Schwerte

Chris Kramer kommt und hat seine brandaktuelle CD „Kramer Kommt!“ im Gepäck. Kramer kommt aus dem „Ruhrgebeat“ und wenn Chris Kramer auf die Bühne kommt,macht er sofort klar, dass weder Lachmuskeln noch Tränendrüsen verschont werden. Seine Art deutsch zu reden und zu singen kommt bei seinem Publikum gut an.

Wenn Kramer kommt, kommen auch die Kollegen ins Schwärmen. Chuck Leavell (Pianist der Rolling Stones) sagt über Chris: „Oh man, what an amazing harpplayer“. Cream-Bassist Jack Bruce nennt den deutschen Kollegen einen „Master of the bluesharp”. Und Götz Alsmann empfiehlt „Chris Kramers faszinierende CD“.

Jürgen von der Lippe lud ihn in seine Samstagabendshow “Geld oder Liebe” ein. Simple Minds Drummer Mel Gaynor lobt seine Vielseitigkeit. Peter Maffay engagierte den Bluesharp-Virtuosen 2010 als Studiomusiker für sein – mit zwei Platin-CDs ausgezeichnetes – Album „Tattoos“. Anschließend nahm Maffay ihn mit auf seine ausverkaufte Hallen-Tournee durch die Arenen der Republik, wo sich Chris Kramer Abend für Abend in die Herzen der Massen spielte.

Aber Chris Kramer kommt nicht nur als guter Musiker daher. Er hat den Schalk im Nacken und kann sein Publikum perfekt unterhalten – und gleichzeitig zutiefst berühren. Das macht ihn zu dem Blues-Entertainer mit der charismatischen Reibeisenstimme, der er heute ist.

Er selbst sieht sich ganz bescheiden als schlichter Geschichtenerzähler, der sein Publikum gerne unterhält. Dabei versprüht er so viel Charme und Entertainment, dass so manches Mal die Musik völlig in den Hintergrund tritt. Ein Mann, der aus seinen Schwächen keinen Hehl macht und seine Performance mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit versieht, der man sich nur schwer entziehen kann. Mit einem Augenzwinkern versteht er es auch den Missgeschicken des Lebens etwas Gutes abzugewinnen. Er verschmilzt förmlich mit seinem Instrument und seiner Musik und bannt das Publikum mit fesselnder Mimik.

Ganz egal, ob Kramer seine alte Dobro (sechs- oder zwölfsaitige Akustik-Gitarre) oder seine eigens angefertigte „Zigarren-Kisten-Ruhrpott-Gitarre“ spielt – egal ob Blues oder artverwandtes: Wenn Chris Kramer auf die Bühne kommt, kommt jeder der handgemachte Musik zu schätzen weiß auf seine Kosten. Kramer bläst brillant alle Vorurteile gegenüber der Mundharmonika ins Jenseits und versteht es nicht nur alle Kritiker Lügen zu strafen, sondern sie anschließend mit einem verschwitzten Lächeln in die Fangemeinde zu integrieren.

Als „Missionar der Mundharmonika“ überzeugt er nicht nur als Workshop-Leiter und Buchautor. Obendrein ist Kramer ein gern gesehener Gast als Musiksachverständiger im TV („Planet Wissen“ / WDR, „Magazin Freizeit“/ Bayerisches Fernsehen), wo neben seinem Sachverstand vor allem seine authentische Art gefragt ist. Der Bergarbeiter-Sohn zieht eine Zwischenbilanz seiner Karriere: “Ich durfte meine Musikleidenschaft zu meinen Beruf machen – und bekomme jeden Tag für meine Arbeit einen guten Lohn.”

“Es ist ein großes Privileg diese vielen interessanten Menschen bei meinen Konzerten oder bei der Arbeit in den Radio- und TV-Studios kennen lernen zu dürfen.” “Doch Musik machen ist wie zum Horizont laufen. Ein Weg der niemals endet!” Auch nicht für Kramer. Am heutigen Abend hat Chris sich einige Gäste eingeladen, die er seinem Publikum präsentieren möchte. Robin Stone, Dennis Hormes und Déirin Dé werden heute von Chris vorgestellt.

21. Februar 2013 The Dorf “Jazzsoup”-Filmpremiere – domicil, Dortmund

Konzert mit Filmpremiere “Jazzsoup”. Das besondere Dorf-Event im Februar im domicil präsentiert die Weltpremiere des Kinofilms “Jazzsoup”. Wie man sich schon denken kann, ist dies ein Film über das Leben in einem sehr besonderen Dorf. Kein typisches Orchester und keine typische Bigband.

„The Dorf“ ist ein lebender Organismus, der ständig in neue Richtungen mutiert. Die Musik ist eine Reise durch die Tradition der Jazz-Experimentation in der Klangtexturen und Instrumentierung Formen ignorieren. In dem Film werden die Zusammenarbeit der Musiker und die Konzerte des Dorfes dokumentiert. Jan Klare – Der Dirigent:

Mehr als Dirigent ist Jan Klare der Kopf und das Herz des Dorfes. Seit den 80er Jahren ist Jan unterwegs als Komponist und Saxofonist in verschiedenen Formationen und Musikrichtungen. Jans Reise enthält dieses besondere Dorf gleichzeitig als Zwischenstation und Ziel.

Die Reise der Suppe: Jeden Monat bei den domicil-Konzerten eine geheime Zutat von Münster nach Dortmund transportiert. Ein Ritual, das zurück zu den Anfängen von „The Dorf“ führt, ist es, gemeinsam eine Suppe vor jedem Konzert zu essen. Im Film findet ein kurzer Roadtrip statt, in dem der Transport der Suppe zum Konzertsaal dokumentiert wird. Diese Reise ermöglicht einen Einblick in das Erfolgsprinzip hinter „The Dorf“. The Jazzsoup – der Film ist eine Zusammenarbeit von Jorgos Katsimitsoulias, Alexander Kersting und Ilias Ntais, präsentiert von Jazzthetik, Kulturnews, Westzeit, Bodo Magazin, Heimatdesign, nrwjazz.net und labkultur.tv.

Nach der Filmpremiere ist – natürlich – das Dorf nochmal live zu erleben. Der Kinofilm startet ab 23.2.13 in ausgewählten Kinos in NRW

21. Februar 2013 Michael van Merwyk Bluesoul feat. Christian Dozzler – Steinbruch, Duisburg

 ”4 Meters of Blues” zwei 2m-Blues-Hühnen auf gemeinsamer Europa-Tour. Der in den 90ern in die USA ausgewanderte Multi-Instrumentalist Christian Dozzler und der westfälische Blues-Hühne Michael van Merwyk haben für den Februar 2013 eine Tour unter dem Motto „4 Meters of Blues“ geplant.

Die beiden 2-Meter-Bluesmänner kennen und schätzen sich musikalisch seit Jahren und so wurde bei einem Treffen im BB Kings Blues Club in Memphis im Februar diesen Jahres der Beschluss gefasst, eine gemeinsame Tour zu spielen. Im Steinbruch wird das Duo unterstützt von Michael van Merwyk´s Band Bluesoul.

Besetzung:

Christian Dozzler – Piano, Gesang

Michael van Merwyk – Gitarre, Gesang

Jochen Bens – Gitarre

Ollie Gee – Bass

Bernhard Weichinger – Schlagzeug

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie auf unserer Webseite: miz-ruhr.de

 

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