Diese Finanzthemen beschäftigten Nordrhein-Westfalen am stärksten in 2017

Kaum ein Privatanleger kann sich den regelmäßigen Blicken auf die Welt der Finanzen entziehen. Auch das Jahr 2017 bot wieder genügend Anlass, um hinter die Fassaden einzelner Entwicklungen zu blicken, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Doch welche Finanzthemen beschäftigten Nordrhein-Westfalen im zurückliegenden Jahr am stärksten?

Die niedrigen Zinsen

Die aktuell niedrigen Zinsen sind nicht nur der Anstoß für viele weitere Entwicklungen in der Finanzwelt, sondern sorgen auch selbst für viele Diskussionen. Auf der einen Seite steht die Riege der Sparer, der die Chance genommen wird, mit ihren Einlagen eine nennenswerte Rendite zu erzielen. In der Tat bieten besonders die klassischen Formen der Geldanlage nicht mehr die Möglichkeit, einen Zuwachs zu verbuchen. Wer nicht dazu bereit ist, ein größeres Risiko in Kauf zu nehmen, hat in dieser Hinsicht keinen Vorteil von der eigenen Disziplin, die das Ansparen größerer Summen erfordert.

Foto: Bildarchiv ARKM

Auf der anderen Seite stehen Kreditnehmer, für die die Situation kaum günstiger sein könnte. Nie waren die Gebühren einer Fremdfinanzierung niedriger, was für viele den Anreiz bietet, sich die eigenen Träume und Wünsche zu erfüllen. Zudem wuchs zuletzt der Konkurrenzdruck in der Branche erheblich. Neben den klassischen Hausbanken gibt es nun Kreditanbieter aus dem Internet, welche den Kunden zusätzliche Alternativen bereithalten. Einen Eindruck davon kann sich jeder auf https://www.guenstigekredite.info/ verschaffen. Selbst die Baubranche profitierte in hohem Maße von dieser Entwicklung. Denn immer mehr Menschen ziehen den Kauf einer Immobilie in Betracht. Denn die Kosten, welche allein durch die in Anspruch genommene Fremdfinanzierung entstehen, sind in diesem Fall sehr viel niedriger, als noch vor wenigen Jahren. Wer die Gunst der Stunde nutzen möchte und über etwas Kapital auf der hohen Kante verfügt, kann somit weiterhin einen wichtigen Nutzen aus der Phase niedriger Zinsen ziehen.

Der Schwung der Börsen

Besonders die Tatsache, dass es zuletzt sehr schwer war, noch eine nennenswerte Rendite zu erzielen, führte zu einer starken Zuwendung zu den Börsen. Besonders Privatanleger waren zuvor noch sehr vorsichtig gewesen, was diese Form der Geldanlage anging. Besonders die Volatilität, welche eine Investition mit sich bringt, war dabei ein großer Dorn im Auge. Inzwischen gibt es andere Vorzeichen, welche ein neues Bild auf die Möglichkeiten werfen. Denn wer noch dazu in der Lage sein möchte, einen nennenswerten Wertzuwachs zu erzielen, muss risikoreichere Anlagen in Betracht ziehen, zu denen besonders Fonds und Aktien zählen. Insofern ist nur zu gut nachvollziehbar, dass sich ein wachsender Teil der Bevölkerung auch auf die Kapitalanlage an der Börse konzentriert. Dennoch bleibt anzumerken, dass es sich noch immer um weniger als 20 Prozent der Bevölkerung handelt.

Die Börsen selbst profitierten zuletzt nicht nur vom Zustrom neuer Kleinanleger, die ihr Kapital auf privater Basis investieren möchten. Auf der anderen Seite stand auch den großen Konzernen neues Kapital für wichtige Investitionen zur Verfügung. Dies führte zu einem neuerlichen starken Aufschwung der Kurse, welcher sich leicht bei einem Blick auf den DAX zeigt. Innerhalb eines Jahres verbuchte der DAX ein Plus von etwa 17 Prozent, was die Möglichkeiten einer Investition noch einmal deutlich unter Beweis stellt. Auch international ist es vielen wichtigen Märkten gelungen, von der aktuellen Situation in der Finanzwelt zu profitieren.

Der Blick in die Zukunft

Am Ende richteten sich die Blicke in Nordrhein-Westfalen auch auf die zukünftigen Aussichten. Besonders die erfreulichen Prognosen der Experten spielten dabei eine wichtige Rolle. Diese gehen davon aus, dass das Wachstum der Wirtschaft noch bis zum Jahr 2019 anhalten wird. Zwar wäre damit keine Erhöhung der Zinsen in Sicht, doch die Börsen könnten den aktuell so stark ausgeprägten Aufwärtstrend noch eher fortsetzen. Man darf demnach gespannt sein, wie sich dies in den kommenden Jahren gestaltet.

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